
Mai-Umzug der Lauschaer Dachdecker Anfang der 30er Jahre
vordere Reihe v.l. 1.Max Köhler-Terz, 2.Willy Büchner ( Iller ), 3.? , 4.Greiner ( Abschuß ), 5.Edwin Höhn, 6.Escherich ( Husche ), 7.? , 8.Albin Schwabacher ( Kutscher )
mittlere Reihe v.l. 1.Arno Büchner ( Nöh ) , 2.Wendlin Höhn ( Sohn von Edwin ) , 3.Frau ? , 4.Alfred Greiner ( Abschuß ), 5. Alma Schiller
oben v.l. 1.Kohles , 2.Mötzen
Wohn- und Geschäftshaus von Edwin Höhn in der Oberlandstraße 108 in Lauscha

Sein Sohn Wilhelm Höhn, geb. am 12.10.1907 in Steinheid, wurde auch Dachdecker und arbeitete im elterlichen Betrieb. ( gest. 28.01.1977 )


Wilhelm`s Sohn, Rudi Höhn, geb am 10.10.1935, machte seine Dachdeckerlehre im elterlichen Betrieb und ging zur theoretischen Ausbildung an die damalige Landesberufsschule Lehesten ( 02.04.1951 – 20.01.1953 ). Am 30.März 1957 legte er seine Meisterprüfung an der Handwerkskammer des Bezirkes Gera ab und übernahm den elterlichen Betrieb vom Großvater. Er arbeitete zusammen mit seinem 4 Jahre jüngeren Bruder Helmut Höhn, der ebenfalls den Beruf des Dachdeckers erlernte.
Rudi Höhn auf dem Weg zur Dachdeckerschule in Lehesten ( 1. v. rechts )

Im Jahre 1960 schlossen sich Rudi Höhn und mehrere Dachdeckermeister aus Lauscha und Umgebung zu einer PGH ( Produktionsgenossenschaft ) zusammen, die später gezwungenermaßen in einem VEB ( Volkseigenen Betrieb ) enteignet wurde.
Rudis`s Sohn, Wilfried Höhn, geb. am 27.10.1957, begann seine Dachdeckerlehre 1974 in den damaligen VEB.
Wilfried, Rudi und Helmut Höhn bei der „ Feierabendtätigkeit „ in den 70er Jahren

Im Jahre 1987 machte er den Dachdeckermeister an der Handwerkskammer in Meiningen und gründete am 01.04.1990 das elterliche Dachdeckergeschäft wieder neu.
Als Zwei-Mann-Betrieb mit Onkel Helmut und einem alten Transporter "Framo" wurde angefangen.

Im Jahre 1991 machte Wilfried Höhn den Dachdeckermeister nach BRD-Recht, an der wiedereröffneten Dachdeckerschule in Lehesten. ( Meisterpüfung am 19.12.1991 ) Mit 2 weiteren Dachdeckern war er der erste Dachdeckermeister nach der Wende im Osten Deutschlands.
Rudi Höhn ging nach Lehesten an die Dachdeckerschule als Ausbildungsleiter. Im Jahre 1999 ging er wohlverdient in Rente, ist aber noch als Vorsitzender des Meisterprüfungsausschusses im Land Thüringen tätig.
Ehemalige gut ausgebildete Mitarbeiter aus DDR-Zeiten wurden eingestellt, das neue Betriebsgebäude in der Ahornstraße wurde von der Treuhand abgekauft und saniert. Investitionen in Fuhrpark, Gerüstbau, Technik und Klempnerei wurden getätigt.
6 Lehrlinge wurden in 14 Jahren ausgebildet, wobei 4 noch im Betrieb sind. Ehefrau Ines Höhn erledigt die Büroarbeit seit 1991.
Wilfried`s Sohn, Amadeus Höhn, geb. am 01.07.1987, Ur-Urenkel von Edwin, erlernte in der nunmehr 5. Generation den Beruf des Dachdeckers von 2003-2006, wurde im Herbst 2006 Thüringer Landessieger der Dachdecker, im November Bundessieger und somit „ Deutscher Meister „ der Dachdecker.


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Im Oktober 2007 vertrat Amadeus Höhn Deutschland bei der Weltmeisterschaft der Dachdecker in Veszprém / Ungarn und errang dabei die Bronze-Medaille in der Kategorie Dachdeckungen

Bilder davon in Lauscha/Aktuelles und in der Bilder-Galerie




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Mitarbeiter im Juli 2007 im Dachdeckergeschäft
1. Joachim Walter
| aus Lauscha
| seit 1991
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2. Uwe Böhm-Hennes
| aus Lauscha
| seit 1992
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3. Dominik Leipold-Schmend
| aus Haselbach
| seit 1995
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4. Frank Illert
| aus Lauscha
| seit 1996
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5. Holger Köhler
| aus Steinheid
| seit 1997
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6. Pascal Köhler
| aus Piesau
| seit 2002
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7. Amadeus Höhn
| aus Lauscha
| seit 2003
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8. Christian Meusel
| aus Neuhaus
| seit 2006
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9. Ehefrau Ines Höhn
| aus Lauscha
| seit 1991
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Mitarbeiter im Juli 2007
von rechts nach links: Wilfried Höhn, Ines Höhn, Uwe Böhm-Hennes, Amadeus Höhn, Frank Illert, Pascal Köhler,
Dominik Leipold-Schmend, Joachim Walter, Holger Köhler, Christian Meusel